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am 31. Oktober 2008 20:00 Uhr |
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Organ
meets film "Der Golem, wie er in die Welt kam" ein Halloween-Orgel-Konzert
31. Oktober 2008 Beginn: 20.00 Uhr Einlass:
19.00 Uhr Freie Platzwahl
"Der Golem, wie er in die Welt kam"
ist ein expressionistischer deutscher Film von Paul Wegener und Carl Boese aus
dem Jahr 1920. Er gilt als einer der größten Klassiker des Stumm- Horror- Expressionistischen
und Deutschen Films. Begleitende Originalfilmmusik von STEFAN MOSER an
der Harder-Völkmann-Orgel
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An der Stellung der Sterne erkennt Rabbi Löw, dass große Gefahr für das jüdische
Ghetto von Prag droht. Er entschließt sich, den Golem zum Leben zu erwecken.
Und tatsächlich verkündet der Kaiser ein Dekret gegen die Juden. Die Urkunde wird
von Junker Florian der jüdischen Gemeinde und Rabbi Löw übergeben.
Bei
dieser Gelegenheit verlieben sich der christliche Junker und die Tochter des Rabbi
Löw mit Namen Mirjam.
Rabbi Löw wird während eines Festes eine Audienz
beim König gewährt. Als durch magische Kräfte verursacht die Kaiserburg einzustürzen
droht, kann der Rabbi mit Hilfe des Golems dies verhindern. Zum Dank dafür nimmt
der Kaiser das Dekret gegen die Juden zurück.
Während der Rabbi sich in
der Kaiserburg aufhält, schleicht Junker Florian unerkannt zu Mirjam ins Haus
des Rabbi. Als der Rabbi in sein Haus zurückgekehrt ist, will er dem Golem den
lebensgebenden Stern von der Brust nehmen; wird aber zu einer Dankesfeier in den
Tempel gerufen.
Der Gehilfe des Rabbi bemerkt den christlichen Eindringling
und gibt aus Eifersucht dem Golem den Auftrag den Junker zu vertreiben. In einem
Kampf wird der Junker vom Golem getötet und das Haus fängt Feuer.
Der Golem
bricht das Tor der Stadt auf und geht auf das freie Feld hinaus. Er hebt eines
der Kinder, die auf den Wiesen spielen, zu sich hinauf. Das Mädchen ist von dem
Stern auf der Brust des Golems fasziniert und nimmt ihn an sich. Sogleich stürzt
der Golem leblos zu Boden.
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 | Deutsche
Erstaufführung: 29.10.1920 Länge: 1922 m Land: Deutschland Regie:
Paul Wegener Drehbuch: Henrik (Heinrich) Galeen, Paul Wegener Kamera:
Karl Freund Musik: Hans Landsberger Bauten: Hans Poelzig
Darsteller:
Ernst Deutsch als Famulus Otto Gebühr als Der Kaiser Max Kronert Lothar
Müthel als Graf Florian Loni Nest als Das Kind Dore Paetzold Lyda
Salmonova als Miriam, seine Tochter Grete Schroedter Albert Steinrück
als Rabbi Löw Hanns Sturm Paul Wegener als Der Golem
Der Film
wurde nach dem Sagenkreis um den Prager Rabbiner Judah Löw gedreht. Bemerkenswert
ist die plastische Filmarchitektur von Hans Poelzig und von Kurt Richter im Stil
des Expressionismus. Sie trägt maßgeblich zum märchenhaft-romantischen Gesamteindruck
des Filmes bei.
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Der Film war einer der international größten Erfolge des deutschen Stummfilms.
In monatelang ausverkauften Vorstellungen war der Film in den Vereinigten Staaten
und sogar in China zu sehen.
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